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Die häufigste Ursache für schwere Verkehrsunfälle ist nach wie vor überhöhte Geschwindigkeit. Doch auch neben dem Gaspedal gibt es zahlreiche Gefahren, die häufig zu Unfällen führen. Relativ gefährlich ist dabei Ablenkung vom Verkehrsgeschehen. Ein beliebtes Beispiel hierfür ist das Telefonieren am Steuer beziehungsweise das generelle Bedienen eines Handys während der Fahrt. Doch wer nun glaubt, dass sich Ablenkung allein darauf reduziert, irrt sich. Problematisch können beispielsweise auch intensive Gespräche mit anderen Fahrzeuginsassen sein, ebenso wie alltägliche Handlungen, die neben dem Autofahren betrieben werden. Essen, Trinken oder sich Schminken sind Beispiele hierfür. Generell gilt, dass alles, was den Fahrer körperlich, auditiv oder visuell beansprucht, ein Risiko darstellen kann.

Die Aktion „Abgelenkt?“ als Gegenmaßnahme

Durch die Vielzahl der kleinen und größeren Handlungen, die neben dem Fahren ausgeführt werden und das Unfallrisiko erhöhen, wurde nun die Aktion „Abgelenkt?“ eingeführt. Initiatoren sind die Unfallkassen, der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und die Berufsgenossenschaften. Zentraler Punkt der Aktion ist eine Broschüre, die sich mit dem Thema der Ablenkung im Straßenverkehr befasst. Dabei werden nicht nur Auto- und Motorradfahrer, sondern auch Fußgänger sowie Radfahrer angesprochen. Beispielhaft werden hier Ursachen für die Ablenkung im Straßenverkehr aufgezeigt und dargestellt. Dies soll dazu beitragen, den Blick für diese Gefahrensituationen zu schärfen. Darüber hinaus werden wichtige Tipps und Hilfestellungen vermittelt, die dazu beitragen sollen, die Ablenkung im Verkehr zu minimieren und somit die Sicherheit für jeden Einzelnen zu erhöhen.

Wer sich weitere Informationen zum Thema wünscht, kann diese auf www.abgelenkt.info einsehen. Neben allgemeinen Tipps stehen hier auch Videoclips, die das Thema aufgreifen, zum Abruf bereit. Ein weiterer Bestandteil der Aktion ist ein Gewinnspiel, das sich ebenfalls mit der Ablenkung im Straßenverkehr befasst. Einsendeschluss hierfür ist der 28. Februar 2014.

 

 

Quelle: dvr.de, Bildquelle: pixabay