06 11 - 72 44 112

Bei der Wahl des Fahrzeuges ist die Sicherheit einer der wichtigsten Aspekte. Gewährt ein Auto den Insassen nicht genug Schutz, können schwere Verletzungen oder sogar Lebensgefahr die Folge sein. Jedoch beeinflusst nicht nur das Auto selbst die Sicherheit beim Fahren. Hinzu kommen beispielsweise Aspekte wie der richtige Reifendruck und das Profil der Reifen. Eine Studie von Bridgestone belegt nun, dass europäische Autofahrer es mit den Reifen nicht immer genau nehmen und zu viele Fahrer mit dem falschen Reifendruck unterwegs sind.

Falscher Reifendruck bei acht von zehn Autos

Im Rahmen der von Bridgestone in Auftrag gegebenen Studie wurden bei mehr als 28.000 Autos in Europa Reifenchecks durchgeführt. Das Ergebnis: Bei etwa acht von zehn Autos – genau 78 Prozent – wurde ein zu geringer Reifendruck festgestellt. Hinzu kam, dass das Profil bei mehr als 25 Prozent der Autos den gesetzlichen Grenzwert bezogen auf die Profiltiefe unterschritt. Im Vergleich zu 2011 erhöhten sich die Mängelquoten deutlich. Damals war der Reifendruck bei 63 Prozent der Fahrzeuge zu niedrig, bei 20 Prozent der Fahrzeuge war das Profil nicht tief genug.

Probleme bei falschem Reifendruck und abgefahrenem Profil

Wie bereits angesprochen stellt dies für den Sicherheitsaspekt des Fahrzeugs ein großes Problem dar, da dadurch die Lenkreaktion ebenso wie die Stabilität abnimmt. Darüber hinaus liegt ein weiteres Problem darin, dass sich der Bremsweg des Fahrzeugs verlängert. Zuletzt ist es außerdem wichtig, zu wissen, dass ein zu niedriger Reifendruck auch dem eigenen Portemonnaie schadet: Ist der Reifendruck zu niedrig, erhöht sich der Rollwiderstand. Das wiederum führt dazu, dass sich bei zu niedrigem Luftdruck auch der Kraftstoffverbrauch erhöht. Entsprechend ist es wichtig, den Reifendruck des Fahrzeugs regelmäßig zu prüfen, um die Sicherheit des Fahrzeuges weiterhin zu gewährleisten und Geld zu sparen.

 

Quelle: dvr.de, Bildquelle: pixabay.com