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Fahrradfahren ist gut für die Umwelt und den Geldbeutel, bringt das Herz in Schwung, und macht – zumindest bei gutem Wetter – Spaß. Aber wie steht es um die Zweiradsicherheit? Denn prinzipiell ist Radfahren nicht ungefährlich. Durch das Fehlen von schützendem Blech um einen herum können auch schon Unfälle bei niedrigen Geschwindigkeiten schwere Folgen haben. Sowohl für Fahrrad-, als auch für Motorradfahrer.

Bessere Straßengestaltung für mehr Zweiradsicherheit

Bisher nimmt die Straßengestaltung in den meisten Städten wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse des Radverkehrs. Mit dem Radverkehr 3.0 soll ein neuer Ansaz vorgestellt werden. Die wachsende Bedeutung des Radverkehrs soll dabei eine Rolle spielen. Außerdem ist es wichtig eine bessere Ausgestaltung der Infrastruktur für Radler zu schaffen. Durch eine einladende Gestaltung möchte man Fahrradfahrern mehr Sicherheit bieten und mehr Menschen animieren, überhaupt das Fahrrad zu benutzen.

Auch Motorradfahrer immernoch sehr gefährdet

Aber auch Verkehrsteilnehmer auf motorrisierten Zweiräden sind stark gefährdet: 2015 verunglückten so 693 Menschen, darunter 632 Motorradfahrer. Denn obwohl es jährlich immer weniger Verkehrstote gibt, verändert sich an der Statistik verunglückter Biker nur wenig. Ziel ist es nun, das Motorradunfallgeschehen an die positive Entwicklung des Unfallgeschehens bei Pkw anzukoppeln. Anders als für die Fahrradfahrer wird jedoch nicht nur auf die Verbesserung der Infrastruktur gesetzt. Insbesondere die technische Überholung der Motorräder ist wichtig. So sollen unter anderem ab 2016 Antiblockiersysteme bei Motorrädern verpflichtend sein.

Quelle: dvr.de; Bildquelle: pixabay