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	<title>MPU Alkohol und MPU: Wissen und Hintergründe - MPU-Seminar - Vorbereitung &amp; Beratung</title>
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	<title>MPU Alkohol und MPU: Wissen und Hintergründe - MPU-Seminar - Vorbereitung &amp; Beratung</title>
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	<item>
		<title>Gefahren von Alkohol für Jugendliche</title>
		<link>https://www.mpu-seminar.de/gefahren-von-alkohol-fur-jugendliche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mpu-seminar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2018 09:39:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MPU Vorbereitung & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[MPU Alkohol]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten jungen Menschen verbinden Alkohol mit guter Laune, Spaß und Feierei. Schnell schlägt diese dann jedoch um in Eskalation, Absturz und wenn es blöd läuft: Krankenhaus. Um dies zu verhindern ist es wichtig, Aufklärungsarbeit zu leisten und Jugendliche auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol vorzubereiten. Befragt man die Eltern von Jungen und Mädchen zwischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Die meisten jungen Menschen verbinden Alkohol mit guter Laune, Spaß und Feierei. Schnell schlägt diese dann jedoch um in Eskalation, Absturz und wenn es blöd läuft: Krankenhaus. Um dies zu verhindern ist es wichtig, Aufklärungsarbeit zu leisten und Jugendliche auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol vorzubereiten.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Befragt man die Eltern von Jungen und Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren, berichten 20 Prozent, dass ihre Kinder bereits einen Alkoholrausch hatten – und das sind wohlgemerkt nur die, die es mitbekommen haben. Jährlich landen in Deutschland sogar 22.000 Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Das Gefährliche am Alkoholkonsum junger Menschen ist, dass der noch nicht fertig entwickelte Körper stärker auf das Rauschmittel reagiert. Aufgrund von geringerem Körpergewicht wirkt der Alkohol schneller. Noch dazu kann er nur langsamer abgebaut werden, da das dafür relevante Enzym in geringerer Menge vorliegt, als beim Erwachsenen. Die größte Gefahr liegt jedoch bei einer rascheren Entwicklung hin zur Sucht. Körper und Geist junger Menschen lernen schneller und gewöhnen sich somit schneller an den Rauschzustand. Eine Abhängigkeit ist daher schon nach wenigen Monaten möglich.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Primäre Gefahren von Alkohol</h2>
<p style="text-align: justify;">Da der Körper noch mitten im Wachstum steckt und Alkohol ein Nervengift ist, steigt mit jedem Rausch das Risiko einer Entwicklungsstörung. Manche Regionen im Gehirn machen in der Pubertät den entscheidenden Schub und können bei zu viel Alkoholkonsum einen beachtlichen Schaden davontragen. Dazu kommt, dass Alkohol als Fluchtmittel vor Alltagsproblemen wie Stress im Schul- und Privatleben oder als Knüpfer von Sozialkontakten erlebt werden kann. Dann verpassen Jugendliche die Chance, sich psychosozial weiterzuentwickeln. Nicht selten bedeutet das dann im späteren Leben einen Mangel an Problemlöse- und Sozialkompetenz.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Sekundäre Gefahren von Alkohol</h2>
<p style="text-align: justify;">Neben den physiologischen Auswirkungen von Alkohol auf den Körper können jedoch auch Gefahren auftreten, die nicht so offensichtlich sind. So zum Beispiel Unfälle, die durch gesteigerte Risikobereitschaft und sinkende Reaktionsschnelle verursacht werden. Weiter neigt man im Rausch eher dazu, andere Drogen auszuprobieren. Dies kann schnell zu einer (weiteren) Sucht führen. Außerdem werden viele Menschen unter Alkohol aggressiver und laufen deshalb Gefahr, zum Täter zu werden. Die Liste ist lang.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Die gute Nachricht</h2>
<p style="text-align: justify;">So schlecht die Folgen von Alkoholkonsum für Jugendliche sind: Aufklärungsarbeit zahlt sich aus. Die Zahlen der jungen Konsumenten nimmt nämlich stetig ab. Die Zahlen sind so niedrig, <a href="https://www.mpu-seminar.de/alkoholkonsum-in-deutschland/#.W8RdDfaYTIU">wie seit den 70ern nicht mehr</a>. Für die Studie wurden von März bis Juni 2016 bundesweit 7.003 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 25 Jahren befragt. Nie zuvor seit den 1970er Jahren gaben weniger an, mindestens einmal die Woche und damit regelmäßig Alkohol zu trinken. Aber auch bei den älteren Jugendlichen nimmt der regelmäßige Konsum ab. Nur noch ein knappes Drittel (30,7 Prozent) trinkt regelmäßig. 12 Jahre zuvor war es fast die Hälfte (43,6 Prozent). Bei den 12- bis 17-jährigen geben mehr als ein Drittel (36,5 Prozent) an, überhaupt noch nie alkoholische Getränke probiert zu haben. Seit 2001 ist das der höchste Wert von Abstinenzlern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Sowie generelles MPU-Wissen, Hintergründe, wissenschaftliche Erkenntnisse und Statistiken zum Thema Verkehrssicherheit und Gesundheit in Bezug auf Sicherheit im Straßenverkehr.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Studie: Wie Alkohol Demenzrisiko erhöht</title>
		<link>https://www.mpu-seminar.de/wie-alkohol-demenzrisiko-erhoht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mpu-seminar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2018 16:27:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MPU Vorbereitung & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[MPU Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[MPU und Fahreignung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass es sich bei Alkohol um ein Nervengift handelt, ist bekannt. Eine französische Studie zeigt nun, dass es möglicherweise einen Zusammenhang zwischen starkem Trinkverhalten und Demenz gibt. Insbesondere für die früh einsetzende Form der Krankheit. Demenz ist durch einen starken Abbau des Gedächtnisses und der Denkfähigkeit charakterisiert. Weltweit sind davon rund sechs Prozent der Menschen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><b>Dass es sich bei Alkohol um ein Nervengift handelt, ist bekannt. Eine französische Studie zeigt nun, dass es möglicherweise einen Zusammenhang zwischen starkem Trinkverhalten und Demenz gibt. Insbesondere für die früh einsetzende Form der Krankheit.</b></p>
<p style="text-align: justify">Demenz ist durch einen starken Abbau des Gedächtnisses und der Denkfähigkeit charakterisiert. Weltweit sind davon rund sechs Prozent der Menschen ab 60 Jahren betroffen. Von den verschiedenen Formen ist Alzheimer am häufigsten verbreitet, dann die vaskuläre Demenz. Verursacht wird diese durch Durchblutungsstörungen des Gehirns.</p>
<h2 style="text-align: justify"><b>Demenzrisiko durch Alkohol mindestens verdreifacht</b></h2>
<p style="text-align: justify">Die Auswirkungen von starkem Alkoholkonsum auf eine solche auftretende Demenzerkrankung wurden bislang offensichtlich unterschätzt. Wie eine französische Studie nun zeigt, steigt durch regelmäßigen Alkoholmissbrauch das Risiko an Demenz zu erkranken um das etwa dreifache. Die Ergebnisse beziehen sich auf Männer, wie auch auf Frauen.</p>
<p style="text-align: justify">Eine noch größere Gefahr besteht sogar, wenn man den frühen Demenzbeginn in einem Alter vor 65 Jahren betrachtet, so das Team um Michael Schwarzinger vom Translational Health Economics Network in Paris. Dabei kann in mehr als der Hälfte (57 Prozent) der Erkrankungen ein Zusammenhang hergestellt werden. Auch der deutsche Experte Timo Grimmer von der TU München – allerdings selbst nicht an der Studie beteiligt – stimmt den Ergebnissen zu und nennt Alkohol als eine der Hauptursachen für eine einsetzende Demenz.</p>
<h2 style="text-align: justify"><b>Grundlagen der Studie </b></h2>
<p style="text-align: justify">Für ihre Studien zogen die Forscher Datenbanken mit Angaben zu den Entlassungen aus französischen Krankenhäusern zwischen 2008 und 2013 heran. Bei ca. 1,1 Millionen Menschen der berücksichtigten Patienten war eine Demenz diagnostiziert worden. Bei drei Prozent von ihnen ging die Demenz den Auswertungen zufolge auf direkte alkoholbedingte Hirnschäden zurück, bei weiteren knapp fünf Prozent der Betroffenen bescheinigten die Daten einen schädlichen Alkoholkonsum. Ein deutlicherer Zusammenhang war bei Demenzpatienten zu erkennen, bei denen die Krankheit vor dem 65. Lebensjahr einsetzte. Dies war rund jeder Zwanzigste. In dieser Gruppe hatten knapp 39 Prozent alkoholbedingte Hirnschäden, bei weiteren 18 Prozent belegten die Daten schädlichen Alkoholgebrauch.</p>
<p style="text-align: justify">Die Studie stellt allerdings lediglich einen statistischen Zusammenhang zwischen Alkoholmissbrauch und Demenzfällen dar und belegt keineswegs Alkohol als Auslöser für die Krankheit. Um die Gefahr für statistische Verzerrungen möglichst gering zu halten, rechneten die Forscher jedoch den Einfluss weiterer Demenz-Risikofaktoren wie etwa des Alters heraus.</p>
<h2 style="text-align: justify"><b>Starker Alkoholkonsum nach WHO</b></h2>
<p style="text-align: justify">Nun die Frage, was als starker Alkoholkonsum erachtet wird. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert diesen bei Männern bei mehr als 60 Gramm reinem Alkohol, umgerechnet in etwa 1,5 Litern Bier oder 0,7 Litern Wein. Für Frauen sind die Zahlen aufgrund anderer physiologischer Voraussetzungen etwas niedriger angesetzt. Hier reden wir von 40 Gramm reinem Alkohol oder einem Liter Bier, bzw. einem halben Liter Wein. Und wie viel darf getrunken werden, ohne das Risiko zu erhöhen? Bei Frauen sind dies in etwa 12 Gramm reiner Alkohol (ca. ein Glas Wein oder ein kleines Bier), bei Männern das doppelte, also 24 Gramm. Des Weiteren sollte an mindesten zwei Tagen in der Woche komplett auf den Konsum von Alkohol verzichtet werden.</p>
<p style="text-align: justify">
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		<title>Alkohol am Steuer und Alkohol-MPU: Was droht wann?</title>
		<link>https://www.mpu-seminar.de/alkohol-am-steuer-was-droht-wann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mpu-seminar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 12:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MPU Vorbereitung & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[MPU Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[MPU und Fahreignung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alkohol-MPU, Geldstrafen, Führerscheinverlust: Wer Alkohol getrunken hat, sollte sein Auto stehen lassen. Manch einer setzt sich jedoch mit ein paar Promille hinter das Steuer und riskiert damit nicht nur seinen Führerschein. Aber neben dem schlimmsten Szenario – einen Unfall zu bauen – können neben dem Fahrverbot auch ein paar Punkte in Flensburg, eine Geldbuße, eine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Alkohol-MPU, Geldstrafen, Führerscheinverlust: Wer Alkohol getrunken hat, sollte sein Auto stehen lassen. Manch einer setzt sich jedoch mit ein paar Promille hinter das Steuer und riskiert damit nicht nur seinen Führerschein. Aber neben dem schlimmsten Szenario – einen Unfall zu bauen – können neben dem Fahrverbot auch ein paar Punkte in Flensburg, eine Geldbuße, eine medizinisch-psychologischen Untersuchung (&#8222;Alkohol-MPU&#8220;) oder sogar eine Freiheitsstrafe verhängt werden. Aber wann passiert was?</p>
<h2><strong>Alkohol-MPU als größte Herausforderung</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Laut §24a des Straßenverkehrsgesetzes ist es nicht erlaubt, mit mehr als 0,5 Promille im Blut Auto zu fahren. Wer jedoch auch schon mit einem geringeren Wert auffällig im Straßenverkehr wird, muss ebenso mit Konsequenzen rechnen: Die hierbei geltende Promillegrenze liegt bei 0,3. Ausgenommen von dieser Regelung sind Fahranfänger und Personen unter 21, für die die 0,0-Promillegrenze gilt. D.h. sie unterliegen einem absoluten Alkoholverbot. Ab 1,6 Promille wird eine Alkohol-MPU angeordnet, auch, wer bei diesem Promillewert mit dem Fahrrad unterwegs ist.</p>
<h2 style="text-align: left;"><b>Wann Ordnungswidrigkeit und wann Straftat?</b></h2>
<p style="text-align: justify;">Wer von der Polizei angehalten wird und ohne jegliche Ausfallerscheinungen zwischen 0,5 und 1,09 Promille hat, begeht eine Ordnungswidrigkeit. In Abhängigkeit davon, ob es sich um das erste Vergehen dieser Art handelt oder nicht, fallen unterschiedliche Strafen an. Ist man aber verkehrsauffällig, gibt es drei Punkte in Flensburg und eine Geld- oder Freiheitsstrafe obendrauf. Hinzu kommt noch ein Führerscheinentzug von sechs Monaten bis hin zu fünf Jahren. In manchen Fällen wird der Führerschein auf Dauer eingezogen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer mehr als 1,1 Promille hat, gilt als absolut fahruntüchtig. Ab diesem Wert liegt eine Straftat vor. Die Konsequenzen sind dann auch bei Unauffälligkeit drei Punkte in Flensburg, eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren und Führerscheinentzug bzw. eine Sperrfrist ab sechs Monate bis zu fünf Jahren oder sogar auf Dauer.<b></b></p>
<h2 style="text-align: left;"><b>Unterschied von Fahrverbot und Führerscheinentzug</b></h2>
<p style="text-align: justify;">Denn auch wenn oft angenommen, handelt es sich dabei nicht um dasselbe. Nach einem Fahr<strong>verbot</strong> erhält man nach einer gewissen Frist seinen Führerschein zurück. Ein Fahrverbot kann nur in seltenen Fällen umgangen werden. Dafür muss das zuständige Gericht jeden Einzelfall darauf prüfen, ob eine „unzumutbare Härte“ vorliegt oder nicht. Dies wäre zum Beispiel der Fall, wenn die berufliche Existenz bedroht wäre.</p>
<p style="text-align: justify;">Handelt es sich nicht nur um ein Fahrverbot, sondern wird einem die Fahr<strong>erlaubnis</strong> entzogen, ist das nicht der Fall. Dann ist der Führerschein i.d.R. für mindestens sechs Monate gesperrt. Anschließend wird dann die Fahrtauglichkeit geprüft, also ob überhaupt wieder gefahren werden darf, oder ob man sich einer MPU unterziehen muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei einer MPU werden unterschiedliche Aspekte überprüft. So wird in einer leistungsdiagnostischen Überprüfung getestet, wie leistungsfähig ein Verkehrsteilnehmer ist. Im medizinischen Teil wird geschaut, ob es körperliche Gründe gibt, die die Fahrtauglichkeit einschränken könnten. Schließlich wird im psychologischen, ca. dreiviertel stündigen Gespräch überprüft, inwiefern Einsicht vorhanden ist, wie tief die Motivation ausgeprägt ist, sich zu dauerhaft zu verändern, warum Verkehrsdelikte begangen wurden und wie dies zukünftig vermieden werden kann.</p>
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		<item>
		<title>Kenn dein Limit – ohne Alkohol durch die Fastenzeit</title>
		<link>https://www.mpu-seminar.de/ohne-alkohol-durch-die-fastenzeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mpu-seminar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2018 09:39:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MPU Vorbereitung & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[MPU Alkohol]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die jecken Tage sind vorbei, der Karneval hat nun für ein Jahr Pause. Mit Aschermittwoch startet für viele – ob nun praktizierende Christen oder nicht – die Fastenzeit. In Zeiten von sozialen Medien und Smartphones, Überfluss und Umweltschutz haben sich inzwischen viele verschiedene „Fastenziele“ ergeben: manch einer verzichtet auf Facebook, andere wiederum auf Schokolade und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><b>Die jecken Tage sind vorbei, der Karneval hat nun für ein Jahr Pause. Mit Aschermittwoch startet für viele – ob nun praktizierende Christen oder nicht – die Fastenzeit. In Zeiten von sozialen Medien und Smartphones, Überfluss und Umweltschutz haben sich inzwischen viele verschiedene „Fastenziele“ ergeben: manch einer verzichtet auf Facebook, andere wiederum auf Schokolade und wieder andere lassen das Auto stehen. Aber auch solche, die bis Ostern auf Alkohol verzichten, gibt es einige.</b></p>
<p style="text-align: justify">Man schläft besser, ist erholter und strotzt regelrecht vor Energie, verliert auch noch etwas vom Winterspeck: wer auf Alkohol verzichtet verspürt vor allem Vorteile. Außerdem unterschützt er dabei auch noch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die mit der Online-Fastenaktion „Kannst du ohne?“ auf <a href="http://www.kenn-dein-limit.de" target="_blank" title="der Link wird in einem neuen Fenster geöffnet" rel="noopener">www.kenn-dein-limit.de</a> auf den Alkoholverzicht aufmerksam machen möchte. An Aschermittwoch startete die Mitmachaktion, die bis Karfreitag, den 31.3.2018, andauert. Ab sofort kann man sich online anmelden und alle Möglichkeiten des Online-Tools nutzen.</p>
<h2>Pause vom Alkohol gönnen ist gesund</h2>
<p style="text-align: justify">Laut Dr. Heidrun Thaiss, der Leiterin der BZgA, tut man seinem Körper einen großen Gefallen, mal für längere Zeit auf Alkohol zu verzichten. Zum einen findet der Organismus nun die Ruhe, wichtige Regenerationsprozesse in Gang zu bringen. Denn durch regelmäßigen und riskanten Alkoholkonsum wird das Risiko für zahlreiche Erkrankungen (wie z.B. Krebs-, Leber- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen) erhöht. Außerdem sind die sieben Wochen eine gute Gelegenheit das eigene Trinkverhalten zu hinterfragen. Wie schwer oder leicht fällt es einem, auf das geliebte Feierabendbier zu verzichten?</p>
<h2>&#8222;Kannst du ohne?&#8220;</h2>
<p style="text-align: justify">Wer sich online registriert, wird bei seinem Vorhaben unterstützt, bekommt Informationen, kann sich mit Mitstreitern austauschen, Erfahrungen festhalten. Darüber hinaus gibt es in jeder Aktionswoche Aufgaben, der sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen können. Und wer möchte findet auf der Seite zudem ein paar leckere Rezepte für alkoholfreie Cocktails. Also: „Kannst du ohne?“</p>
<p style="text-align: justify"><span style="font-size: 8pt"><i><span lang="FR">Quelle: BZgA; Bildquelle: pixabay</span></i></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Medizinisches Cannabis und trotzdem fahrtüchtig?</title>
		<link>https://www.mpu-seminar.de/fahrtuchtig-trotz-medizinisches-cannabis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mpu-seminar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Dec 2017 10:47:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MPU Vorbereitung & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[MPU Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[MPU Cannabis und THC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mpu-seminar.de/?p=3477</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) empfiehlt Ärzten und ihren Patienten, verantwortungsbewusst mit medizinischem Cannabis umzugehen. Dies sei absolut notwendig, um eine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit zu verhindern. Seit März 2017 ist es Patienten möglich, Cannabisblüten und daraus hergestellte Extrakte auf Betäubungsmittelrezept vom Arzt verschrieben zu bekommen. Die Einnahme der Präparate schließt kein direktes Fahrverbot ein. Viel mehr [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) empfiehlt Ärzten und ihren Patienten, verantwortungsbewusst mit medizinischem Cannabis umzugehen. Dies sei absolut notwendig, um eine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit zu verhindern. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Seit März 2017 ist es Patienten möglich, Cannabisblüten und daraus hergestellte Extrakte auf Betäubungsmittelrezept vom Arzt verschrieben zu bekommen. Die Einnahme der Präparate schließt kein direktes Fahrverbot ein. Viel mehr gilt, dass ein Fahrzeug im Straßenverkehr nach wie vor sicher geführt werden muss. Ist dies aber nicht möglich und es kommt während des Fahrens zu Ausfallerscheinungen, drohen strafrechtliche Konsequenzen. Darauf weist der DVR hin.</p>
<h2>Medizinisches Cannabis und die Fahrtüchtigkeit</h2>
<p style="text-align: justify;">Insbesondere zu Beginn der Einnahme, wenn der Körper auf die Medikation noch nicht eingestellt ist, kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt werden. Weiter sind eine falsche, bzw. zu hohe Dosierung und die Wechselwirkung mit anderen Medikamenten oder bereits kleiner Mengen Alkohol kritisch. Außerdem ist es wichtig, besonders auf die Inhaltsstoffe zu achten. Mit am wichtigsten ist dabei wohl Tetrahydrocannabinol (THC), das zu ca. 20 Prozent in medizinischen Cannabisblüten enthalten ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Einnahme der Präparate ist dabei sehr vielseitig: Inhalation oder orale Aufnahme wie durch Tee oder Gebäck sind zum Beispiel eine Möglichkeit. Um eine optimale Verordnung sicher zu stellen, bedarf es einer speziellen medizinischen Expertise. Es ist wichtig, dass der Arzt den Patienten über alle Risiken aufklärt. Dazu gehören eben auch die möglichen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. Deshalb sollte zu Beginn der Einnahme vom Führen eines Fahrzeugs abgeraten werden. Und zwar so lange, bis sich der Körper an die Medikation gewöhnt hat und mögliche Nebenwirkungen nicht mehr auftreten.</p>
<h2>Eigenverantwortung und Zuverlässigkeit extrem wichtig</h2>
<p style="text-align: justify;">Aber auch der Patient wird zu Eigenverantwortung aufgerufen: er muss selbst abwägen können, wie fahrtüchtig er ist und im Zweifelsfall das Fahrzeug stehen lassen. Cannabispatienten werden dabei nicht anders behandelt als Patienten, die ebenfalls unter Dauermedikation (z.B. psychoaktive Arzneimittel) stehen. Die Problematik bei verordneten Cannabisblüten jedoch ist, dass sie meist lose von den Apotheken auf Rezept ausgegeben werden und über keinen Beipackzettel verfügen. Somit muss der Patient weitestgehend selbst dosieren. Zuverlässigkeit und Verantwortung sind demnach das A und O. Das Rezept muss eindeutige Angaben zum Drogenmaterial, zur Darreichungsform und zu den Einzel- und Tagesdosen enthalten. Natürlich wird auch an die Ärzte appelliert, ihre Patienten genau aufzuklären.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte ein Cannabispatient also in eine Verkehrskontrolle geraten, muss er nicht gleich in Panik geraten: entspricht die Menge THC im Blut der bestimmungsgemäßen Einnahme eines für den konkreten Krankheitsfall verschriebenen cannabisbasierten Arzneimittels und ist die Fahrtüchtigkeit NICHT beeinträchtigt, kommt es zu keinen Sanktionierungen gemäß des Straßenverkehrsgesetzes. <a href="https://www.mpu-seminar.de/cannabiskonsum-bis-zu-einem-monat-im-blut-nachweisbar/#.WkYSnzciHIU">Sollte jedoch eine missbräuchliche Einnahme nachweisbar sein</a> oder die Fahrtüchtigkeit ist nicht sicher gestellt, kommt es nicht nur zu einfachen Geldstrafen, sondern zum Entzug des Führerscheins.</p>
<p>Wenn aber rechtlich eine Verkehrsteilnahme erlaubt ist, kann dennoch die Fahreignung von der Fahrerlaubnisbehörde in Frage gestellt werden und in der Praxis wird es für den Patienten schwer sein, eine angenommene Beeinträchtigung zu widerlegen. Letztes Wort für die Fahreignung hat schließlich die Führerscheinstelle (Fahrerlaubnisbehörde): Hat sie Zweifel an der Fahreignung eines Fahrerlaubnisinhabers, kann sie dies durch einen Gutachter (Medizinische Begutachtung oder Medizinisch-Psychologische Untersuchung) klären lassen</p>
<p>Man muss also grundsätzlich unterscheiden zwischen Bestrafung im Sinne des Gesetzes und der individuellen Fahreignung aufgrund möglicher Beeinträchtigung, die ebenso wie eine erhöhte Unfallgefahr in Studien bei Cannabiskonsumenten  nachgewiesen wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 8pt;"><i><span lang="FR">Quelle: dvr; Bildquelle: Fotomontage &#8211; Bilder: pixabay</span></i></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://www.mpu-seminar.de/fahrtuchtig-trotz-medizinisches-cannabis/">Medizinisches Cannabis und trotzdem fahrtüchtig?</a> appeared first on <a href="https://www.mpu-seminar.de">MPU-Seminar - Vorbereitung &amp; Beratung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mythen und Meinungen zum Thema Alkoholkonsum</title>
		<link>https://www.mpu-seminar.de/mythen-zum-thema-alkoholkonsum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mpu-seminar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2017 08:28:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MPU Vorbereitung & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[MPU Alkohol]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mpu-seminar.de/?p=3394</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der DHS Informationsmaterialien wurde mit finanzieller Unterstützung der Techniker Krankenkasse das Factsheet „Alkohol: Mythen und Meinungen“ überarbeitet. Das Factsheet räumt mit den größten Mythen zum Suchtstoff Alkohol auf. Denn dadurch, dass Alkoholkonsum in Deutschland weit verbreitet ist, eigentlich ja sogar gesellschaftlich akzeptiert, werden mögliche Gefahren oftmals heruntergespielt. Nicht nur Alkoholabhängige setzen sich gesundheitlichen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.mpu-seminar.de/mythen-zum-thema-alkoholkonsum/">Mythen und Meinungen zum Thema Alkoholkonsum</a> appeared first on <a href="https://www.mpu-seminar.de">MPU-Seminar - Vorbereitung &amp; Beratung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Rahmen der DHS Informationsmaterialien wurde mit finanzieller Unterstützung der Techniker Krankenkasse das Factsheet „Alkohol: Mythen und Meinungen“ überarbeitet. Das Factsheet räumt mit den größten Mythen zum Suchtstoff Alkohol auf. Denn dadurch, dass Alkoholkonsum in Deutschland weit verbreitet ist, eigentlich ja sogar gesellschaftlich akzeptiert, werden mögliche Gefahren oftmals heruntergespielt. Nicht nur Alkoholabhängige setzen sich gesundheitlichen Risiken aus. Neben körperlichen Folgen kann sich Alkohol zudem auch negativ auf das Umfeld der Konsumierenden auswirken. Berücksichtigt man all dies, so das britische Fachblatt &#8222;The Lancet&#8220;, ist Alkohol gar die gefährlichste Droge (D.J. Nutt, L.A. King &amp; L.D. Phillips [2010] Drug harms in the UK: a multicriteria decision analysis. The Lancet. Vol 376, Issue 9752, P.1558-1565). Hier sollen also nun nach dem <a href="https://www.mpu-seminar.de/mythen-und-meinungen-zum-thema-alkohol/#.WgQQSYiDPIU">ersten</a> und dem <a href="https://www.mpu-seminar.de/mythen-und-meinungen-zum-thema-alkohol-2/#.WgQQcIiDPIU">zweiten Teil</a> Mythen und Meinungen zum Thema Alkohol aufgeklärt werden.</p>
<h2 style="text-align: justify;">„Meine Kinder merken meinen Alkoholkonsum nicht.“</h2>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Falsch! </strong></em>Denn tatsächlich bekommen Kinder weit mehr mit, als man oft annimmt. Und das gilt auch, wenn Eltern versuchen, ihren Alkoholkonsum geheim zu halten. Kinder sind sehr sensibel, wenn es darum geht, in welcher Verfassung ihre Eltern sind oder ob es ihnen schlecht geht. In Deutschland leben aktuell über 2,5 Millionen Kinder in einem Haushalt mit mindestens einem suchtkranken Elternteil. Fast jedes 6. Kind kommt aus einer Suchtfamilie. Probleme, die damit eingehen, sind Stimmungsschwankungen, Unsicherheit,  Verlassenheit, Ablehnung, Enttäuschung, Verrat oder Misstrauen, welche nicht selten in übergroße Zuwendung umschlagen können. Bei Kindern zeigt sich dieses Hin und Her in Schuld- und Schamgefühlen, sowie Versagensängsten, welche wiederum Entwicklungsdefizite mit sich bringen können. Wichtig ist, dass Eltern ihren Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema Alkohol vorgelebt wird, da der Nachwuchs sich erstaunlich viel abschaut.</p>
<h2 style="text-align: justify;">„Exzessives Komasaufen ist ein Problem der Jugend!“</h2>
<p style="text-align: justify;"><em><b>Falsch! </b></em>Die Zahlen der Krankenhausbehandlungen bei Jugendlichen sind in den Jahren von 2010 bis 2014 zwar regelrecht explodiert und um135.3% gestiegen. Aber exzessiver Alkoholkonsum ist in allen Altersgruppen und Gesellschaftsschichten vertreten. Die meisten Behandlungen werden nach wie vor bei Erwachsenen durchgeführt: 2014 waren 81% der wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelten über 20 Jahre alt. In allen Altersgruppen ließ sich ein Anstieg von exzessivem Alkoholkonsum verzeichnen, bei den Erwachsenen teilweise sogar stärker, als bei Jugendlichen.</p>
<p>Im Rahmen der DHS Informationsmaterialien wurde mit finanzieller Unterstützung der Techniker Krankenkasse das Factsheet „Alkohol: Mythen und Meinungen“ überarbeitet. Das Factsheet räumt mit den größten Mythen zum Suchtstoff Alkohol auf. Denn dadurch, dass Alkoholkonsum in Deutschland weit verbreitet ist, eigentlich ja sogar gesellschaftlich akzeptiert, werden mögliche Gefahren oftmals heruntergespielt. Nicht nur Alkoholabhängige setzen sich gesundheitlichen Risiken aus. Neben körperlichen Folgen kann sich Alkohol zudem auch negativ auf das Umfeld der Konsumierenden auswirken. Berücksichtigt man all dies, so das britische Fachblatt &#8222;The Lancet&#8220;, ist Alkohol gar die gefährlichste Droge (D.J. Nutt, L.A. King &amp; L.D. Phillips [2010] Drug harms in the UK: a multicriteria decision analysis. The Lancet. Vol 376, Issue 9752, P.1558-1565). Nach bereits vier Teilen (den Aktuellsten finden Sie <a href="https://www.mpu-seminar.de/mythen-zum-thema-alkoholkonsum-2/">hier</a>) folgt nun der letzte Teil unserer Reihe &#8222;Mythen und Meinungen zum Thema Alkohol&#8220;.</p>
<h2>„Werbung steigert den Alkoholkonsum nicht.“</h2>
<p><b><i>Falsch! </i></b>In nationalen wie internationalen wissenschaftlichen Studien wurde bereits nachgewiesen, dass Werbung für Alkoholika insbesondere junge Menschen zum Trinken motiviert. Und das in jeder Hinsicht: sie beginnen früher mit dem Alkoholkonsum, trinken mehr und haben eine verzerrte Erwartungshaltung. Insgesamt zeigt sich also, dass Werbung eine positivere Grundeinstellung zu alkoholischen Getränken und deren Konsum schafft. Alkoholproduzenten und die Werbeindustrie hingegen versuchen den Eindruck zu vermitteln, die Werbung diene lediglich der Aufteilung eines gesättigten Marktes. Was aber gegen diese Aussage spricht ist, dass Werbung vor allem der Erschließung neuer Käufer und somit vor allem der jüngeren Generation dient. Zusammengefasst heißt das also: Alkoholwerbung soll junge Menschen ansprechen und wirkt konsumfördernd.</p>
<h2>„ Alkohol ist ein Kulturgut“</h2>
<p><b><i>Falsch! </i></b>Alkohol an sich als Kulturgut zu betiteln, ist nicht richtig. Durch lange Traditionen im Weinanbau und Bierbrauen innerhalb Europas und dem damit verbundenen Konsum wird dies jedoch oft angenommen. Die gesundheitsschädigende Wirkung wird dabei nicht selten verklärt. Da diese aber inzwischen in nahezu vollem Ausmaß wissenschaftlich belegt ist, kommen Alkoholhersteller und Werbeindustrie in die Situation, alkoholische Getränke als Lifestyle-Produkte attraktiv machen zu müssen. Dabei werden sie oft mit dem Rang eines Kulturgutes präsentiert. Dass es allerdings zu alkoholbedingten Verkehrstoten und -verletzten, verprügelten Familienmitgliedern und Selbstmorde von Jugendlichen kommt, wird dabei gekonnt ausgeblendet.</p>
<p>In Deutschland passierten im Jahr 2014 37.956 Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol im Spiel war. Bei 14.560 davon kam es zu Personenschäden. Dabei starben 285 Menschen, 13.163 wurden leicht und 5.045 schwer verletzt. Alkoholunfälle mit Personenschaden haben eine überdurchschnittliche Schwere. Fast 8 % aller tödlich verletzten Verkehrsteilnehmer sterben an den Folgen eines Alkoholunfalls. Weiter ist bekannt, dass betrunkene Personen schneller zu Aggression neigen und es zu körperlichen Auseinandersetzungen kommt. Im familiären Umfeld sind die Täter meist männlich, die Opfer meist weiblich. Um der Gewalt des Partners besser ertragen zu können, beginnen oft auch die Frauen zu trinken. Kinder bekommen dies in der Regel mit. Wenn nicht aktiv, so leiden sie jedoch passiv durch Gesehenes oder Gehörtes.</p>
<p>Im Rahmen der DHS Informationsmaterialien wurde mit finanzieller Unterstützung der Techniker Krankenkasse das Factsheet „Alkohol: Mythen und Meinungen“ überarbeitet. Das Factsheet räumt mit den größten Mythen zum Suchtstoff Alkohol auf. Denn dadurch, dass Alkoholkonsum in Deutschland weit verbreitet ist, eigentlich ja sogar gesellschaftlich akzeptiert, werden mögliche Gefahren oftmals heruntergespielt. Nicht nur Alkoholabhängige setzen sich gesundheitlichen Risiken aus. Neben körperlichen Folgen kann sich Alkohol zudem auch negativ auf das Umfeld der Konsumierenden auswirken. Berücksichtigt man all dies, so das britische Fachblatt &#8222;The Lancet&#8220;, ist Alkohol gar die gefährlichste Droge (D.J. Nutt, L.A. King &amp; L.D. Phillips [2010] Drug harms in the UK: a multicriteria decision analysis. The Lancet. Vol 376, Issue 9752, P.1558-1565). Nach den ersten drei Teilen (diese finden Sie <a href="https://www.mpu-seminar.de/mythen-und-meinungen-zum-thema-alkohol/">hier</a>, <a href="https://www.mpu-seminar.de/mythen-und-meinungen-zum-thema-alkohol-2/#.WjOMEjciHIU">hier</a> und <a href="https://www.mpu-seminar.de/mythen-und-meinungen-zum-thema-alkohol-2/#.WjOMEjciHIU">hier</a>) folgt nun Teil vier unserer Reihe &#8222;Mythen und Meinungen zum Thema Alkohol&#8220;.</p>
<h2>„Alkoholkonsum ist vor allem ein Problem von Ärmeren!“</h2>
<p><em><strong>Falsch!</strong></em> Der sogenannte sozioökonomische Status (SES) hat durchaus großen Einfluss auf die Gesundheit. Der SES wird anhand von Informationen zum Bildungsniveau, der beruflichen Stellung und der Einkommenssituation ermittelt. Es lässt sich leicht feststellen, dass Menschen mit einem höheren SES auch eine bessere Gesundheit haben. Dies gilt für die Verbreitung vieler Krankheiten und oft auch für gesundheitsschädigendes Verhalten. Allerdings nicht beim Alkoholkonsum! Berücksichtigt man den <i>riskanten</i> Alkoholkonsum, zeigt sich sogar, dass Menschen mit höherem Bildungsstand und Einkommen stärker gefährdet sind als solche, mit niedrigem. Auch das Rauschtrinken ist bei Frauen mit hohem SES durch alle Altersstufen eher zu beobachten. Bei Männern zeigt sich das Rauschtrinken insbesondere bei jungen Männern mit SES.</p>
<h2>„Alkohol ist gesund und senkt das Risiko für Herzleiden!&#8220;</h2>
<p><em><strong>Falsch!</strong></em> Grundsätzlich ist für Alkohol bekannt, dass er Ursache für viele akute und chronische (somatische und psychische) Erkrankungen ist. Der Konsum von Alkohol stellt das dritthöchste vermeidbare Risiko zu erkranken und frühzeitig zu sterben dar. Zudem ist Alkohol als starkes Suchtmittel bekannt und kann nahezu jedes Organ schädigen. Bis heute sind über 200 Krankheiten erfasst, die auf Alkoholkonsum zurückzuführen sein können. Lediglich bei geringem Konsum durch ältere Menschen lässt sich ein leicht positiver Effekt bezüglich Herzkrankheiten feststellen. Allerdings wird dieser Effekt aufgrund von methodischen Mängeln überschätzt. Von Alkoholkonsum zur Gesundheitsförderung kann also unter keinen Umständen die Rede sein. Die Suchtkomponente und die gesundheitlichen Folgen stehen in keinerlei Relation zur dem minimalen positiven Effekt, der bei einer sehr kleinen Gruppe festgestellt werden könnte. Aufgrund der alkoholbedingten Schäden für den Konsumenten, aber auch für seine Umwelt, kommen wissenschaftliche Studien sogar zu dem Ergebnis, dass Alkohol die gefährlichste Droge überhaupt ist.</p>
<p><strong><i><span lang="FR"> </span></i></strong></p>
<h6 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 8pt;"><i><span lang="FR">Quelle: dhs; Bildquelle: pixabay</span></i></span></h6>
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		<title>Was passiert, wenn wir auf Alkohol verzichten</title>
		<link>https://www.mpu-seminar.de/wenn-wir-auf-alkohol-verzichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mpu-seminar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2017 15:12:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MPU Vorbereitung & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[MPU Alkohol]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mpu-seminar.de/?p=3373</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alkohol. Gerne konsumiert, insbesondere in Gesellschaft, bei Feierlichkeiten oder weil es einfach nur gemütlich ist. Dabei wissen wir, wie schädlich Alkohol sein kann. Nicht nur für den eigenen Organismus, sondern auch für soziale Verhaltensweisen. Gewalt, betrunkenes Fahren, Fahrlässigkeit, um nur ein paar Dinge zu nennen. Aber was passiert, wenn wir auf Alkohol verzichten? Hier eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Alkohol. Gerne konsumiert, insbesondere in Gesellschaft, bei Feierlichkeiten oder weil es einfach nur gemütlich ist. Dabei wissen wir, wie schädlich Alkohol sein kann. Nicht nur für den eigenen Organismus, sondern auch für soziale Verhaltensweisen. Gewalt, betrunkenes Fahren, Fahrlässigkeit, um nur ein paar Dinge zu nennen. Aber was passiert, wenn wir auf Alkohol verzichten?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Hier eine Sammlung von Erkenntnissen, die Leute realisierten, die das Trinken aufgegeben haben:</p>
<ul style="text-align: justify">
<li>Zu aller erst: ein besseres körperliches Befinden. Dazu gehören Gewichtsverlust, mehr Appetit, mehr Energie und bessere Haut. Und natürlich – nach einer sonst wild durchzechten Nacht – das Ausbleiben eines Katers.</li>
<li>Es bessert sich aber auch der mentale Zustand. Depressionen oder zumindest depressive Verstimmungen reduzieren sich, der Kopf ist klarer, man ist weniger gestresst, hat ein höheres Selbstwertgefühl, denkt positiver und ist motivierter. Außerdem reduzieren sich Angstzustände und Reizbarkeit.</li>
<li>Der Schlaf verbessert sich! Und zwar in jeder Hinsicht: Man schläft besser ein, besser durch und ist morgens erholter.</li>
<li>Es spart viel Geld, auf Alkohol zu verzichten.</li>
<li>Man ist empathischer und kann sich besser in andere hineinversetzen. Plötzlich ist es gar nicht mehr so schwer, den Gegenüber zu verstehen.</li>
<li>Alkohol lässt Dinge oft schwärzer aussehen, als sie sind. Persönliche Probleme werden als unlösbar wahrgenommen. Durch den Verzicht von Alkohol wird die Welt etwas rosiger, die Grundeinstellung optimistischer.</li>
<li>Gespräche unter Alkoholeinfluss sind in der Regel langweilig und oberflächlich oder schlagen schnell in Auseinandersetzungen um. Nüchtern unterhält es sich gleich viel besser.</li>
<li>Insgesamt ist es leichter, gesunde Lebensentscheidungen zu treffen: mehr Sport, gesündere Ernährung, viel Wasser. Und wie schon gesagt: ein gesünderes Schlafverhalten.</li>
<li>Der Alltag lässt sich mehr genießen. Man erlebt viele Kleinigkeiten bewusster.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify">Vielleicht sind wir uns auch gar nicht bewusst, wie viel oder ob wir zu viel Alkohol trinken. <a href="https://www.mpu-seminar.de/trinken-zuviel-alkohol-studie/#.WeN5mDAW4l0">Denn tatsächlich gehört dazu in Deutschland jeder 7. Erwachsene</a>. Und wenn es auch sehr banal erscheint: der Verzicht oder zumindest die Reduzierung von Alkohol kann grundlegende Veränderungen bewirken. Vielleicht sollten wir uns das öfter vor Augen halten und das ein oder andere alkoholische Getränk durch eine leckere Alternative ersetzen.</p>
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		<title>Alkohol Mythos durchleuchtet: Die Wahrheit über Alkohol</title>
		<link>https://www.mpu-seminar.de/fakten-und-meinungen-zum-thema-alkohol-mythos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mpu-seminar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2017 15:24:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MPU Vorbereitung & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol Mythos]]></category>
		<category><![CDATA[MPU Alkohol]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der DHS Informationsmaterialien wurde mit finanzieller Unterstützung der Techniker Krankenkasse das Factsheet „Alkohol: Mythen und Meinungen“ überarbeitet. Das Factsheet räumt mit den größten Mythen zum Suchtstoff Alkohol auf. Denn dadurch, dass der Konsum von Alkohol in Deutschland weit verbreitet ist, eigentlich ja sogar gesellschaftlich akzeptiert, werden mögliche Gefahren oftmals heruntergespielt. Nicht nur Alkoholabhängige [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Im Rahmen der DHS Informationsmaterialien wurde mit finanzieller Unterstützung der Techniker Krankenkasse das Factsheet „Alkohol: Mythen und Meinungen“ überarbeitet. Das Factsheet räumt mit den größten Mythen zum Suchtstoff Alkohol auf. Denn dadurch, dass der Konsum von Alkohol in Deutschland weit verbreitet ist, eigentlich ja sogar gesellschaftlich akzeptiert, werden mögliche Gefahren oftmals heruntergespielt. </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nicht nur Alkoholabhängige setzen sich gesundheitlichen Risiken aus. Neben körperlichen Folgen kann sich Alkohol zudem auch negativ auf das Umfeld der Konsumierenden auswirken. Berücksichtigt man all dies, so das britische Fachblatt &#8222;The Lancet&#8220;, ist Alkohol gar die gefährlichste Droge (D.J. Nutt, L.A. King &amp; L.D. Phillips [2010] Drug harms in the UK: a multicriteria decision analysis. The Lancet. Vol 376, Issue 9752, P.1558-1565). Hier soll also der Alkohol Mythos und Meinungen zum Thema Alkohol aufgeklärt werden.</em></p>
<h2 style="text-align: justify;">Alkohol Mythos 1: „Striktere Gesetze in Bezug auf Alkohol bringen nichts.“</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Falsch!</em></strong> Skandinavien, insbesondere Schweden und Norwegen, sind bekannt für ihre Strikte Alkoholpolitik. Am deutlichsten zeigt sich diese in den sehr hohen Spirituosen- und Bierpreisen. Um darauf hinzuweisen, dass diese strikte Politik scheitert, werden oft die betrunkenen Fahrgäste auf den  Fähren, die durch Ost- und Nordsee schippern, genannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber der Vergleich hinkt: würde man den Alkoholkonsum der Deutschen anhand der Betrunkenen in und um Bahnhöfe oder während Volksfesten erheben, erhielte man ebenso verzerrte Daten. Vergleicht man jedoch den Alkohol-pro-Kopf-Konsum europäischer Länder zeigt sich die WIrkund der strikten Regelung. Zahlen der WHO für 2009 weisen für Deutschland einen Konsum von ca. 12,87 l reinen Alkohols aus, für Norwegen 8,3 l und Schweden 8,85 l. Dabei sind  geschmuggelter und selbstgebrannter Alkohol sogar schon mit einbezogen!</p>
<h2 style="text-align: justify;">Alkohol Mythos 2: „Der Preis hat keinen Einfluss auf den Alkoholkonsum“</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Falsch!</em></strong> Auch der nächste Mythos um das Thema Alkohol hat mit dem Preis zu tun. Viele sind der Meinung, dass das Erhöhen der Alkoholsteuer beispielsweise wirkungslos sei. Wahrscheinlich ist auch aus genau diesem Grund keine andere alkoholpolitische Maßnahme so intensiv beforscht worden. Und kann damit oben genannte These widerlegen. Wir kennen es wahrscheinlich von uns selbst, dass wir bei teuren DIngen eher zögern, und noch mal nachrechen, ob wir sie wirklich ganz sicher kaufen wollen. Bei Alkohol ist es nicht anders: Wenn alkoholische</p>
<p style="text-align: justify;">Getränke teurer werden, sinkt der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum von Alkohol; fällt der Preis, steigt der Verbrauch an. Das gilt für Deutschland, wie für andere Länder. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass Alkohol in Deutschland meist erschwinglicher ist, als in anderen europäischen Ländern. Insbesondere für Trinker und Jugendliche zeigt sich ein Zusammenhang zwischen Preis und Konsum.</p>
<h2 class="_1vwisb34">Mythos 3: „Alkohol am Steuer ist doch nur für Abhängige ein Problem.“</h2>
<p><span class="_1vwisb38" data-testid="youchat-text"><strong>Fakt:</strong> Falsch! Die MPU wegen Alkohol betrifft nicht nur Abhängige. Bereits ein einmaliger Verstoß mit 1,6 Promille oder mehr führt zur verpflichtenden MPU. Wiederholungstäter können schon ab 0,5 Promille zur MPU verpflichtet werden. Auch junge Fahrer und Fahranfänger unter 21 Jahren müssen bei jedem Alkoholverstoß mit Konsequenzen rechnen.</span></p>
<h2 class="_1vwisb34">Mythos 4: „Die MPU ist reine Schikane – das besteht doch jeder!“</h2>
<p><span class="_1vwisb38" data-testid="youchat-text"><strong>Fakt:</strong> Die MPU ist eine ernsthafte Hürde: Nur 57% bestehen die Begutachtung beim ersten Versuch, 38% werden als ungeeignet eingestuft. Die Kosten für die MPU wegen Alkohol liegen erfahrungsgemäß zwischen 1.500 und 4.500 Euro – inklusive Gutachten, Abstinenznachweisen und Vorbereitung. Fallen Sie jedoch nicht auf ungerechtfertigt teure Angebote herein: Enscheiden Sie sich für die erschwingliche <a href="https://www.mpu-seminar.de">MPU-Vorbereitung über unser MPU-Seminar</a>.</span></p>
<p><a href="https://www.mpu-seminar.de/mythen-und-meinungen-zum-thema-alkohol/"><strong>Weitere Mythen: Zum 1. Teil Alkohol-Mythos</strong></a></p>
<h6><span style="font-size: 8pt;"><i><span lang="FR">Quelle: dhs; Bildquelle: pixabay</span></i></span></h6>
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		<title>Alkoholkonsum junger Erwachsener in Deutschland</title>
		<link>https://www.mpu-seminar.de/alkoholkonsum-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mpu-seminar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 12:28:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MPU Vorbereitung & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[MPU Alkohol]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mpu-seminar.de/?p=3197</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alkohol gehört in Deutschland zum gesellschaftlichen Bild. Da interessiert es scheinbar auch kaum einen, dass Alkohol zwar Genussmittel, genau so sehr aber auch Droge ist. Trotz vieler negativer Einflüsse sind alkoholische Getränke zumindest in Maßen akzeptiert und aus vielen Situationen gar nicht wegzudenken: Rotwein zum Steak, Sekt zum Anstoßen oder das sehr beliebte Feierabendbier. Um [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.mpu-seminar.de/alkoholkonsum-in-deutschland/">Alkoholkonsum junger Erwachsener in Deutschland</a> appeared first on <a href="https://www.mpu-seminar.de">MPU-Seminar - Vorbereitung &amp; Beratung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Alkohol gehört in Deutschland zum gesellschaftlichen Bild. Da interessiert es scheinbar auch kaum einen, dass Alkohol zwar Genussmittel, genau so sehr aber auch Droge ist. Trotz vieler negativer Einflüsse sind alkoholische Getränke zumindest in Maßen akzeptiert und aus vielen Situationen gar nicht wegzudenken: Rotwein zum Steak, Sekt zum Anstoßen oder das sehr beliebte Feierabendbier. Um das Trinkverhalten insbesonderer junger Menschen einschätzen zu können, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung  (BZgA) 7.003  Personen von 12 bis 25 Jahren befragt.</p>
<h2 style="text-align: justify">(Regelmäßiger) Alkoholkonsum</h2>
<p style="text-align: justify">Betrachtet man den regelmäßigen Alkoholkonsum im zeitlichen Verlauf seit 1973 erkennt man einen Rückgang. Während 1976 noch 70% der 18 bis 25 jährigen regelmäßiges Trinken von Alkohol angaben, sind es 2016 nur noch 30,7. Der Graph fällt mit zwei Ausnahmen &#8211; in den Jahren 2004 und 2011 gab es einen leichten Anstieg &#8211; konstant. Auch die 12 bis 17 jährigen, die hier getrennt betrachtet werden, trinken heute weniger Alkohol. 1986 gaben fast 30% regelmäßigen Konsum an, 2016 sind es noch 10 Prozent. Noch auffäliiger ist, dass heutzutage immer mehr 12 bis 17-jährige gar keinen Alkohol trinken. Die Lebenszeitprävalenz ist aktuell auf 63,5 Prozent gesunken. Das bedeutet, dass 36,5 Prozent der Jugendlichen noch nie Alkohol getrunken haben. Bei den jungen Erwachsenen haben 94 Prozent bereits Alkohol konsumiert.</p>
<p style="text-align: justify">Ebenso rückläufig sind die Zahlen bezüglich des Alkoholkonsums in den letzten 30 Tagen vor der Befragung, des Rauschtrinkens und des Trinkens riskanter Alkoholmengen. Außerdem steigt das Durchschnittsalter des &#8222;ersten Mals&#8220; und des ersten Vollrauschs von 2004 bis 2016 um jeweils ein knappes Jahr (erstes Glas: von 14,1 auf 14,9; erster Rausch: von 15,5 auf 16,4).</p>
<h2 style="text-align: justify">Verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol</h2>
<p style="text-align: justify">Jugendliche und junge Erwachsene zeigen zudem zunehmend einen verantwortungsvolleren Umgang mit dem Thema Alkohol. Unlängst reichte das Wiesbadener Jugendparlament einen Vorschlag zur Prävention betrunkenen Fahrens junger Menschen sein. Es geht darum, dass der <a href="https://www.mpu-seminar.de/alkohol-am-steuer-bob-fahrt/#.WUD9icZZ4l0">Fahrer eines Freundeskreises</a> in Bars ein kostenloses Softgetränk erhält. Außerdem scheint die BZgA-Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ Früchte zu tragen. Sie ist 66 Prozent der befragten 12- bis 17-Jährigen und 88,9 Prozent der 18- bis 25-Jährigen bekannt. Zudem ist die Akzeptanz der Aufklärung über die Risiken des Alkoholkonsums ungebrochen hoch: 97 Prozent der Jugendlichen und 98,7 Prozent der befragten jungen Erwachsenen finden es gut oder sehr gut, dass die BZgA zu diesem Thema aufklärt. Die BZgA-Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ ist 66 Prozent der befragten 12- bis 17-Jährigen und 88,9 Prozent der 18- bis 25-Jährigen bekannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="font-size: 8pt"><i><span lang="FR">Quelle: BZgA; Bildquelle: pixabay</span></i></span></h6>
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		<title>Mythen und Meinungen zum Thema Alkohol</title>
		<link>https://www.mpu-seminar.de/mythen-und-meinungen-zum-thema-alkohol/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mpu-seminar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2017 18:03:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MPU Vorbereitung & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol Mythen]]></category>
		<category><![CDATA[MPU Alkohol]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mpu-seminar.de/?p=3191</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der DHS Informationsmaterialien wurde mit finanzieller Unterstützung der Techniker Krankenkasse das Factsheet „Alkohol: Mythen und Meinungen“ überarbeitet. Das Factsheet räumt mit den größten Mythen zum Suchtstoff Alkohol auf. Denn dadurch, dass der Konsum von Alkohol in Deutschland weit verbreitet ist, eigentlich ja sogar gesellschaftlich akzeptiert, werden mögliche Gefahren oftmals heruntergespielt. Nicht nur Alkoholabhängige [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.mpu-seminar.de/mythen-und-meinungen-zum-thema-alkohol/">Mythen und Meinungen zum Thema Alkohol</a> appeared first on <a href="https://www.mpu-seminar.de">MPU-Seminar - Vorbereitung &amp; Beratung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Im Rahmen der DHS Informationsmaterialien wurde mit finanzieller Unterstützung der Techniker Krankenkasse das Factsheet „Alkohol: Mythen und Meinungen“ überarbeitet. Das Factsheet räumt mit den größten Mythen zum Suchtstoff Alkohol auf. Denn dadurch, dass der Konsum von Alkohol in Deutschland weit verbreitet ist, eigentlich ja sogar gesellschaftlich akzeptiert, werden mögliche Gefahren oftmals heruntergespielt. Nicht nur Alkoholabhängige setzen sich gesundheitlichen Risiken aus. Neben körperlichen Folgen kann sich Alkohol zudem auch negativ auf das Umfeld der Konsumierenden auswirken. Berücksichtigt man all dies, so das britische Fachblatt &#8222;The Lancet&#8220;, ist Alkohol gar die gefährlichste Droge (D.J. Nutt, L.A. King &amp; L.D. Phillips [2010] Drug harms in the UK: a multicriteria decision analysis. The Lancet. Vol 376, Issue 9752, P.1558-1565). Hier sollen also nun Mythen und Meinungen zum Thema Alkohol aufgeklärt werden.</em></p>
<h2 style="text-align: justify;">&#8222;Ein bisschen Alkohol kann doch nicht schädlich sein!&#8220;</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Falsch!</em></strong> Der Konsum alkoholischer Getränke kann grundsätzlich schädlich sein. Er geht mit einem erhöhtem Risiko für die Entwicklung akuter, aber auch chronischer Erkrankungen einher und kann auch soziale Probleme nach sich ziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die empfohlene &#8222;Höchstdosis&#8220;, die gesunde Erwachsene maximal zu sich nehmen sollten, liegt für einen Mann bei 20 &#8211; 24 g Alkohol pro Tag und bei einer Frau bei 10 &#8211; 12 g Alkohol pro Tag. Dies entspricht für Männer in etwa einem halben Liter Bier oder einem viertel Liter Wein pro Trinkanlass und ist damit deutlich weniger, als tatsächlich konsumiert wird. In Deutschland konsumieren ca. 7,4 Mio. Menschen riskant, sie nehmen täglich mehr Alkohol zu sich, als empfohlen. <a href="https://www.mpu-seminar.de/trinken-zuviel-alkohol-studie/#.WSR1VcZZ4l0">Das ist jeder 7. Erwachsene.</a></p>
<h2 style="text-align: justify;">&#8222;Tabak macht Krebs! Aber Alkohol doch nicht!&#8220;</h2>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Falsch! </strong></em>Tatsächlich ist es sogar so, dass das Risiko an Krebs zu erkranken durch Alkoholkonsum steigt. Der Einschätzung einiger Experten (im Auftrag der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC)) zufolge gehört Alkohol weltweit sogar zu den &#8222;Top Ten&#8220; der Risikofaktoren. Das liegt vor allem an dem wichtigsten und zugleikch giftigsten Zwischenprodukt der Verstoffwechselung von Alkohol: Acetaldehyd. In der Forschung wird es als krebserregend beschrieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Am häufigsten betroffen sind dabei Speiseröhre, Mundhöhle, Rachenraum, Leber, Darm und Brust. Durch alkoholbedingte chronische Entzündung und Verfettung der Leber, kann auch diese anfällig für Tumorbildung werden. In den Industrienationen werden die meisten Leberkrebsfälle durch diese Spätfolge von langjährigem, regelmäßige Alkoholkonsums ausgelöst.</p>
<h6 style="text-align: justify;">Weitere Fakten: <a href="https://www.mpu-seminar.de/fakten-und-meinungen-zum-thema-alkohol-mythos/">Alkohol-Mythen 2. Teil</a></h6>
<p>&nbsp;</p>
<h6 style="text-align: justify;"><i><span lang="FR"><span style="font-size: 8pt;">Quelle: dhs; Bildquelle: pixabay</span></span></i></h6>
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